Geistlicher Impuls

Täglich Kraft schöpfen

Herzlich willkommen!

In dieser Woche lesen wir den Psalm 127 zusammen. Dieses weise Gebet hat zwei Teile. In der ersten Strophe ( Vers1) drückt der Psalmist seinen Glauben aus, daß menschliche Anstrengungen ohne den Herrn vergeblich sind, sei es beim Hausbau, bei der Verteidigung einer Stadt oder beim Verdienen des Lebensunterhalts.
Die zweite Strophe konzentriert sich auf eine andere Bedeutung des Hausbaus, auf die Erziehung von Kindern. Kinder sind eine Gabe Gottes. Ihnen gilt die Verheißung Gottes. Das ist wunderbar!

Ich lade Sie ein jeden Abend um 19 Uhr in Ihrem Haus, in Ihrer Wohnung mit mir zusammen den Wochenpsalm zu beten.
Als Zeichen dafür, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist, zünden wir eine Kerze an.

AN GOTTES SEGEN IST ALLES GELEGEN
127,1 Von Salomo, ein Wallfahrtslied.
Wenn der HERR nicht das Haus baut,
so arbeiten umsonst, die daran bauen.
Wenn der HERR nicht die Stadt behütet,
so wacht der Wächter umsonst.
2 Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht
und hernach lange sitzet
und esset euer Brot mit Sorgen;
denn
seinen Freunden gibt er es im Schlaf.
3Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN,
und Leibesfrucht ist ein Geschenk.

4 Wie Pfeile in der Hand eines Starken,
so sind die Söhne der Jugendzeit.
5Wohl dem, der seinen Köcher mit ihnen gefüllt hat!
Sie werden nicht zuschanden, wenn sie mit ihren Feinden verhandeln im Tor.
Halten wir nun einige Minuten Stille und beenden diese dann mit dem Vater.

           Stille
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel,
so auf Erden.
Unser täglich Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
              Amen.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen,
denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.  Psalm 127,2
Meditation zum 2.Vers vom Psalm127 von Thomas Weiß

Wie beruhigend,  Gott,
dass du‘s den Deinen im Schlaf gibst,
wie beruhigend,
dass ich mich niederlegen kann,
geborgen und getrost,
in der Gewissheit: Du sorgst für mich.
Wie beruhigend-
und wie verstörend, wie beängstigend, wenn mich die Schlaflosigkeit quält,
wenn ich die Nächte durchwache,
weil der Kummer mir die Ruhe raubt-
und mir die Kräfte schwinden.
Gott, gib mir doch einen getrosten Schlaf
und senke Stille in mein Herz.
Das bitte ich dich, mein Gott: Erbarme Dich!

Es segne und behüte uns,der
lebendige und ewige Gott, der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.

                Amen.

Wir beenden die Zeit des Gebetes und der Stille, indem wir die Kerze löschen und in dem Bewusstsein, dass Jesus Christus das Licht der ist.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.
Liebe Grüße und Shalom

Adelheid Ulferts