Geistlicher Impuls

Täglich Kraft schöpfen

Herzlich willkommen!
Psalm 139 ist die Klage Davids, der Gott anruft und erklärt, daß alle Anklage gegen ihn unbegründet ist. David besinnt sich dabei auf Gottes Eigenschaften: seine Weisheit, Allgegenwart und Größe. 
Die Gedanken eines Menschen sind wohl das Intimste seines Lebens, aber sie können nicht vor dem Herrn verborgen werden. Gott kennt unsere Gedanken, bevor wir sie aussprechen. Deshalb können wir auch still in unseren Gedanken zu Gott beten.
Gott werden wir nicht los- ein entsetzlicher Gedanke für den einen, für den Gottvertrauenden der schönste! 
 
Ich lade Sie ein jeden Abend um 19 Uhr in Ihrem Haus , in Ihrer Wohnung mit mir zusammen den Wochenpsalm zu beten. Als Zeichen dafür, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist, zünden wir eine Kerze an. 
Psalm 139 Gott der Allwissende und Allgegenwärtige
 
1Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich.2Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.3Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.4Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wüsstest.5Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.6Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen.7Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?8Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.9Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,10so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.11Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein –,12so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.
 
                 Stille 
 
 
Gebet: Ja, mein Gott, am Ende bin ich immer noch bei Dir. Am Ende meiner Zweifel, meiner Zaghaftigkeit, am Ende meiner Gedanken und Ideen, am Ende meiner Suche nach Sinn und Verstand und am Ende meines Lateins- bin ich noch immer bei Dir. Und hier bei Dir, bin ich aufgehoben, bin ich geborgen. 
Danke dafür. 
 
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
 
Es segne und behüte uns der lebendige und ewige Gott, 
der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.
 
Wir beenden die Zeit des Gebetes und der Stille, indem wir die Kerze löschen und in dem Bewusstsein: Jesus ist und bleibt das Licht der Welt! 
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend . 
Liebe Grüße und Shalom 
Adelheid Ulferts