13.12.2022 Adventsstille

Geistlicher Impuls

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Täglich Kraft schöpfen

Herzlich Willkommen zur Adventsstille
Als Zeichen dafür, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist, zünden wir eine Kerze an.
Ich begrüße Sie zur Adventsstille mit einem Gedicht von Wilma Klevinghaus:
                                       Erwartung- Hoffnung
Der Angst entronnen
im Getöse das Wort
erlauscht und gespürt
im Dunkel das Licht
und nun bereit
mit allen Sinnen
zum rechten Empfang
dessen was kommt
dessen der kommt
und an der Tür
schon leise klopft-

und doch im Blick
das Jetzt und Hier
denn nur in ihm
geschieht ADVENT

Advent-Ankunft Jesu Christi. Wir bereiten uns auf die Menschwerdung Gottes vor: Auf Weihnachten
Wir sind zur Stille eingeladen. Hier können wir zur Ruhe kommen. Die Adventsstille ist nicht ganz still, nein, aber leise. Gedichte, Gebete, Musik und Stille laden uns ein zur Ruhe zu kommen. Im Hier und jetzt zu sein.
Der Psalmbeter David hat erkannt: „Nur bei Gott komme ich zur Ruhe; er allein gibt mir Hoffnung.“Psalm 62,2
Zur Ruhe kommen? Das ist doch nicht so leicht, in dieser so hektischen Zeit oder erst recht dann nicht, wenn wir in Schwierigkeiten geraten sind. Was muss noch alles bedacht und gemacht werden?! Und Gott fordert uns auf still zu sein. Wie soll das gehen?
Wir sollen innehalten, zur Ruhe kommen, bevor wir verzweifeln. Still werden, geduldig warten , zuhören   ---   vielleicht entdecken wir ungenutzte Möglichkeiten, verborgene Kräfte?   Entdecken wir, dass Gott die Kontrolle hat?!
Paula Roose meditiert Folgendes zu diesem Vers : „Nur bei Gott komme ich zur Ruhe; er allein gibt mir Hoffnung.“
Ich hoffe nicht ins Blaue,
hoffe nicht blind, nicht taub,
nicht närrisch.
Meine Hoffnung hat Substanz,
hat Größe, hat Grund.
Meine Hoffnung kann die Stimme der Angst
in mir zum Schweigen bringen.
kann mir Ruhe schenken
im Blick auf Gott,
der über allem steht,
was Hoffnung zerschlagen könnte.
Er kommt- Jesus kommt.

Gebet: Herr, ich möchte dir vertrauen und meine Hoffnung auf dich setzen. Du kennst mich, alle meine Gedanken, meine Hoffnungslosigkeit, meinen Alltag und deshalb komme ich zu dir. Ja, du gibst mir Hoffnung, befähigst mich weiterzugehen.

Ich lade ein zur Stille.
                                           Stille
 
Ich möchte die Stille mit einem Abendgebet von Dietrich Bonhoeffer beschließen:

„Herr, mein Gott,
ich danke dir, dass du mich diesen Tag zu Ende gebracht hast.
Ich danke dir, dass du Leib und Seele zur Ruhe kommen lässt.
Deine Hand war über mir und hat mich behütet und bewahrt.
Vergib allen Kleinglauben und alles Unrecht dieses Tages
Und hilf, dass ich allen vergebe, die mir Unrecht getan haben.
Lass mich in Frieden unter deinem Schutz schlafen
Und bewahre mich vor den Anfechtungen der Finsternis.
Ich befehle dir die Meinen, ich befehle dir dieses Haus.
Ich befehle dir meinen Leib und meine Seele.
Gott, dein heiliger Name sei gelobt.“
Und all das, was uns im Herzen bewegt, legen wir in die Worte, die uns Jesus gelehrt hat:
 Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen: Der Herr segne uns im Advent, er schenke unserer Seele Ruhe, um sich auf ihn auszurichten und um die Kraft zu empfangen, zu sehen, wer er ist, der da kommt: Immanuel-Gott mit uns. Unsere Hoffnung!
So segne und behüte uns der dreieinige Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.
Wir beenden die Stille, indem wir die Kerze löschen, aber in dem Bewusstsein: Jesus Christus ist das Licht der Welt!

Herzliche Grüße und Shalom
Adelheid Ulferts