07.03.2022 Psalm 91

Geistlicher Impuls

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Täglich Kraft schöpfen

Herzlich willkommen zur Psalm-Meditation!
In dieser Woche lesen wir den Psalm 91.Sehnsucht nach Geborgenheit, Schutz und Bewahrung.
Der Psalm ist sehr aktuell. Was bringt die Zukunft? Wir kennen die Zukunft nicht. Der Krieg in der Ukraine macht uns Angst. Was kann da alles passieren? Wenn man nur den Psalm 91 lesen würde, dann könnte der falsche Eindruck entstehen, das einem ja nichts passieren kann, wenn man nur an Gott glaubt: „Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“(11)
So einfach ist es nicht. Die Geschichten in der Bibel zeigen uns, dass da viele Gottesmänner und -frauen viel Schweres erleben. Da gibt es schwere Wege durch Leid, Krankheit und Schwierigkeiten, Kämpfe. Und da gibt es keinen Unterschied: Ob Du Christ bist oder Atheist: Gutes und Schweres erleben können beide Und das kennen wir doch auch aus der Familie und dem Freundeskreis, von Menschen aus der Gemeinde.
Als Zeichen dafür, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist, zünden wir eine Kerze an.
Was macht den Unterschied?
Unter Gottes Flügeln BasisBibel
911Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt,
wer im Schatten des Gewaltigen die Nacht verbringt,
2der sagt wie ich über den Herrn:
»Meine Zuflucht ist er und meine Burg,
mein Gott, dem ich vertraue!«
3Ja, er rettet dich vor dem Netz des Jägers,
vor den Verderben bringenden Pfeilspitzen.
4Er breitet seine Schwingen aus über dir.
Unter seinen Flügeln findest du Zuflucht.
Wie ein Schild schützt dich seine Treue,
wie eine Schutzmauer umgibt sie dich.
5Du brauchst keine Angst mehr haben:
weder vor den Gefahren, die in der Nacht drohen –
noch vor den Pfeilen, die am Tag daherfliegen.
6Du brauchst dich nicht zu fürchten:
weder vor der Pest, die sich heimlich ausbreitet –
noch vor den Seuchen, die offen wüten.
7Auch wenn tausend neben dir fallen,
zehntausend an deiner rechten Seite:
Dich wird das Unglück nicht erreichen.
8Vielmehr wirst du es mit eigenen Augen sehen
und erleben, wie die Frevler bestraft werden.
9Ja, du sagst wie ich: »Der Herr ist meine Zuflucht!«
Beim Höchsten hast du ein Versteck gefunden.
10Kein Unheil wird über dich hereinbrechen
und kein Schicksalsschlag wird dein Zelt treffen.
11Denn er wird seinen Engeln befehlen,
dich zu beschützen, wohin du auch gehst.
12Auf ihren Händen werden sie dich tragen,
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.
13Über Löwen und Kobras wirst du hinwegschreiten.
Junglöwen und Giftschlangen wirst du zertreten.
14»Weil er mit Liebe an mir hängt, will ich ihn retten!
Ich beschütze ihn, weil er meinen Namen kennt.
15Wenn er mich ruft, antworte ich ihm.
Ich bin für ihn da, wenn ihm Gefahr droht.
Ich reiße ihn heraus und sorge dafür,
dass er wieder zu Ansehen kommt.
16Ich werde ihm ein langes Leben schenken.
Meine heilvolle Zukunft soll er sehen.«
                                                    Stille

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen
„Herr, unser Gott, wir rufen zu dir: Hilf uns, allezeit stark zu sein und auszuharren in den Nöten, in denen wir stehen. Lass deine Hand über uns bleiben und über den Völkern, die miteinander streiten. Lass bald die Zeit kommen, in der du alles ausrichtest und deinen Frieden auch auf Erden gibst. Dein Reich muss und wird geschehen auf Erden wie im Himmel.“ Christoph Blumhardt
„Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“
Auf allen deinen Wegen , also nicht nur auf guten und leichten Wegen, sondern auch im „finsteren Tal“ (Psalm 23) ist Gott für uns da. Bei Gott Zuflucht und Zuversicht haben bedeutet nicht, dass wir vor Leid verschont werden, sondern dass uns Gott im Leid nahe ist und uns Hilfe erfahren lässt. Das macht den Unterschied! Und auch im Leid haben wir Zukunft, weil wir Gottes Namen kennen.
Sein Name bedeutet: Ich bin der, ich bin da! (Ex. 3,14) Gott steht zu seinem Namen. Er ist treu und zeigt uns sein Heil: Jesus Christus, unsere Zukunft in Ewigkeit- unser Heil!
Nutzen wir die Wochen vor Ostern, um neu nach ihm zu fragen und uns nach ihm auszurichten. Jesus Christus.
Wir beenden die Zeit der Stille und des Gebetes, indem wir die Kerze löschen und in dem Bewusstsein: Jesus Christus ist das Licht der Welt!
Herzliche Grüße und Shalom
Adelheid Ulferts